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Am 4. September fanden schweizweit Aktionen für die Eindämmung der Klimakrise statt.


Auch die Klimabewegung Glarus hat sich etwas Besonderes ausgedacht. Auf dem Rathausplatz löffelte sie gemeinsam die Klimasuppe aus – im wahrsten Sinne des Wortes.

«Die Suppe kocht – wir auch!»

Unsere Aktion sollte darauf aufmerksam machen, gemeinsam Lösungen zu finden. Dazu Lisa Hämmerli: «Wir sind uns bewusst, dass frühere Generationen verantwortlich für die Klimakrise sind. Aber es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, endlich gemeinsam zu handeln.» So trafen sich Jung und Alt vor dem Glarner Rathaus und löffelten gemeinsam die Klimasuppe aus, die übrigens lecker war. «Man sagte mir, sie sei aus Molliser Tomaten – ich konnte aber auch Chilis schmecken», freut sich ein Besucher über die kulinarische Überraschung. Auch der Glarner Ständerat Mathias Zopfi war vor Ort: «Ich unterstütze diese Aktion, weil sie auf sympathische Weise auf eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit aufmerksam macht.»

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Glarner Regierungsrat Kaspar Becker über die Klimakrise:

Kaspar Becker äusserte sich am 19. August 2020 in der Aula der Kantonsschule Glarus zur Klimaveränderung und spricht das aus, was die Klimabewegung schon über einem Jahr fordert. Es muss jetzt gehandelt werden – nicht erst morgen oder übermorgen. Wir haben schon fünf nach zwölf.

Aktionswoche Klimastreik Schweiz

Für diesen Herbst hat der Klimastreik Schweiz grosse Pläne. Vom 20. bis zum 25. September 2020 beginnt die nächste Phase seines Masterplans. Aus diesem Anlass veröffentlicht die Glarner Regionalgruppe ihre «Ideen und Visionen für ein klimaneutrales Glarnerland»?, die an einem Workshop am Stefanstag 2019 entstanden sind und inzwischen in Bundesbern die Runde machen. Auch der Bericht des Workshops mit Walter Steinmann, dem ehemaligen Direktor des Bundesamts für Energie, vom 11. und 12. Juni 2020 ist öffentlich zugänglich. Die Darstellungen von Leo Kühne sind ein kleiner Vorgeschmack.

Am 4. September fanden schweizweit Aktionen für die Eindämmung der Klimakrise statt.


Auch die Klimabewegung Glarus hat sich etwas Besonderes ausgedacht. Auf dem Rathausplatz löffelte sie gemeinsam die Klimasuppe aus – im wahrsten Sinne des Wortes.

«Die Suppe kocht – wir auch!»

Unsere Aktion sollte darauf aufmerksam machen, gemeinsam Lösungen zu finden. Dazu Lisa Hämmerli: «Wir sind uns bewusst, dass frühere Generationen verantwortlich für die Klimakrise sind. Aber es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, endlich gemeinsam zu handeln.» So trafen sich Jung und Alt vor dem Glarner Rathaus und löffelten gemeinsam die Klimasuppe aus, die übrigens lecker war. «Man sagte mir, sie sei aus Molliser Tomaten – ich konnte aber auch Chilis schmecken», freut sich ein Besucher über die kulinarische Überraschung. Auch der Glarner Ständerat Mathias Zopfi war vor Ort: «Ich unterstütze diese Aktion, weil sie auf sympathische Weise auf eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit aufmerksam macht.»

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Erstes Klimatreffen nach den Corona-Lockerungen

Der Fokus lag am 18. Juli 2020 auf der Ausarbeitung und Priorisierung der gesammelten Ideen aus dem Workshop mit Dr. Walter Steinmann, dem ehemaligen Direktor des Bundesamts für Energie. Es war der erste Anlass für den frischgebackenen Leiter des neuen Glarner Klima-Büros.

Der Einladung der Klimabewegung Glarus folgten 26 motivierte Glarnerinnen und Glarner. Sie alle trafen sich im Güterschuppen, um gemeinsam Ideen zu besprechen, die den Kanton Glarus so schnell wie möglich klimaneutral machen. Einerseits wurden bereits gesammelte Ideen vertieft und andererseits neue Ideen aufgenommen.

Bild: Jarryd Lowder

Junge Leitung des ersten Glarner Klima-Büros

Obwohl der Landrat die Chance verpasst hat, eine kantonale Klimaschutzstelle zu schaffen, wurde am 1. Juli 2020 das erste Klima-Büro in Glarus eröffnet.

Kaj Weibel leitet das erste Glarner Klima-Büro und ist hoch motiviert: «Mit der Klima-Neutralität kann der Kanton Glarus an seinen früheren Ruf anknüpfen und Pionierarbeit leisten.»

Challenge for Future

Aus dem «Strike for Future» wurde am 15. Mai 2020 die «Challenge for Future». Die Coronakrise erforderte besondere Kreativität. Auf dem Rathausplatz Glarus entstand eine stille Installation zur Klimakrise. Statt Teil des Publikums zu sein, konnten sich die Menschen mit ihren Schuhen und persönlichen Botschaften an die Glarner Klimapolitik stellvertreten lassen. Wir danken der Staatskanzlei für die Bereitstellung des Rathausplatzes.

Unser fünf zentralen Botschaften an die Glarner Klimapolitik lauteten und lauten:

Solidarität der Generationen bewältigt Krisen

Transparenz macht Notstand deutlich

Heisses Pflaster Glarnerland – heute 2, morgen 4

CO2 bewirtschaften – nachhaltig wirtschaften

Gemeinsam Berge versetzen – Klimaneutralität für das Glarnerland

Bäume für die Zukunft

Bei den Glarner Ständeratswahlen vom 20. Oktober 2019 hat Lisa Hämmerli 242 Stimmen erhalten. Die Klimabewegung Glarus hat ihr Wahlversprechen eingelöst und für jede Stimme einen Baum gesetzt. Bei der Baumpflanzaktion am 18. April 2020 wurden sogar 1100 Bäume in zwei Waldstücken oberhalb von Schwanden, Glarus Süd. Weitere Informationen zur Aktion gibt es auf der Glarner Agenda.

Info-Anlass verpasst?

Der gesamte Anlass «Klimakrise - Fakt oder Angstmacherei» steht als Video bereit. Vortrag von Prof. Thomas Stocker zum Thema Klimawandel mit anschliessender Podiumsdiskussion mit

  • Sofie Ellinger (Schülerin)

  • Thomas Hefti (FDP)

  • Werner Hösli (SVP)

  • Martin Landolt (BDP)

  • Mathias Zopfi (Grüne)

  • und Thomas Stocker (Professor Uni Bern)