Zukunft für das Berggebiet



Der Kanton Glarus ist ein besonders heisses Pflaster für den Klimawandel. Im Berggebiet erhöht sich die Jahresmitteltemperatur im Vergleich mit dem globalen Durchschnitt um das Doppelte. Wenn die Weltgemeinschaft die Begrenzung der Erwärmung auf maximal eineinhalb bis zwei Grad schafft, wird es im Glarnerland also drei bis vier Grad wärmer. Diese Erwärmung bedeutet mehr Hitzetage, weniger Neuschneetage, eine steigende Schneefallgrenze und Veränderungen im Niederschlag. Glarner Politik und Wirtschaft müssen in eine Richtung handeln, in der klimafreundliche Lösungen für Wohnen, Leben, Arbeiten, Mobilität und Freizeit entwickelt und belohnt werden.

Mitmachen bei der Klimabewegung Glarus

Wie es der Name schon sagt, handelt es sich bei der Klimabewegung nicht um eine klassische Organisation oder einen traditionellen Verein, sondern um eine Bewegung. Dazu gehören projektbezogenes Arbeiten, wechselnde Zuständigkeiten und eine dynamische Priorisierung je nach vorhandenen Ressourcen der freiwilligen Arbeit. Wir freuen uns über alle Interessierten, die mitarbeiten wollen. Wer mitmachen oder einfach mal an einem unserer nächsten Treffen dabei sein will, kann sich per E-Mail an glarus@climatestrike.ch oder dem Gruppenchat auf WhatsApp beitreten.

Unsere Forderungen

«Challenge for Future»

Aus dem «Strike for Future» wurde am 15. Mai 2020 die «Challenge for Future». Die Coronakrise erforderte besondere Kreativität. Auf dem Rathausplatz Glarus entstand eine stille Installation zur Klimakrise. Statt Teil des Publikums zu sein, konnten sich die Menschen mit ihren Schuhen und persönlichen Botschaften an die Glarner Klimapolitik stellvertreten lassen. Wir danken der Staatskanzlei für die Bereitstellung des Rathausplatzes.

Unser fünf zentralen Botschaften an die Glarner Klimapolitik lauteten und lauten:

Solidarität der Generationen bewältigt Krisen

Transparenz macht Notstand deutlich

Heisses Pflaster Glarnerland – heute 2, morgen 4

CO2 bewirtschaften – nachhaltig wirtschaften

Gemeinsam Berge versetzen – Klimaneutralität für das Glarnerland

Bäume für die Zukunft

Bei den Glarner Ständeratswahlen vom 20. Oktober 2019 hat Lisa Hämmerli 242 Stimmen erhalten. Die Klimabewegung Glarus hat ihr Wahlversprechen eingelöst und für jede Stimme einen Baum gesetzt. Bei der Baumpflanzaktion am 18. April 2020 wurden sogar 1100 Bäume in zwei Waldstücken oberhalb von Schwanden, Glarus Süd. Weitere Informationen zur Aktion gibt es auf der Glarner Agenda.

Info-Anlass verpasst?

Der gesamte Anlass «Klimakrise - Fakt oder Angstmacherei» steht als Video bereit.

Vortrag von Prof. Thomas Stocker zum Thema Klimawandel mit anschliessender Podiumsdiskussion mit

  • Sofie Ellinger (Schülerin)
  • Thomas Hefti (FDP)
  • Werner Hösli (SVP)
  • Martin Landolt (BDP)
  • Mathias Zopfi (Grüne)
  • und Thomas Stocker (Professor Uni Bern)

Wer sind wir?

Die Klimastreiks und Klimademos in der Schweiz werden von einer dezentralen Jugend­bewegung organisiert. Die schwedische Jung-Aktivistin Greta Thunberg rief Ende 2018 zu weltweiten Schulstreiks auf. Daraufhin fand sich eine grosse Gruppe junger Menschen in sozialen Medien zusammen. Zusätzliche Dynamik in die Bewegung brachte die träge Debatte im Parlament um das CO2-Gesetz der Schweiz. Uns wurde bewusst: die Politik reagiert nicht auf die Klimakrise und schützt die Zukunft der jungen Generation nicht.

Mit wem arbeiten wir zusammen?

Jede Person oder Organisation darf uns gerne unterstützen. An unseren Anlässen darf keine Werbung für andere Organisationen oder andere Veranstaltungen gemacht werden, selbst dann nicht, wenn die Organisation oder der Anlass denselben Zielen wie die Klimabewe­gung dient.

Aktuelles und Kontakt

Mitteilungen und Veranstaltungen publizieren wir laufend in der Glarner Agenda. Persönliche Fragen und Anliegen nehmen wir unter glarus@climatestrike.ch entgegen.